| |
VZAP-Hengstkörung in
Luhmühlen Vom 22. bis zum 24. Oktober
fand im niedersächsischen Luhmühlen die diesjährige Körung
des VZAP statt, und Monika Seufert machte sich mit Jonathan Marquardt
und Maria Meusert auf den Weg nach Norden. Die
Veranstaltung war zum ersten Mal Gast im "Buschreiter-Mekka"
der Nation - und die Wahl des Ortes hätte kein besseres
Vorzeichen sein können: Selbst bereits im Gelände zu Hause
und mit der ZSAA-Körung und einer erfolgreichen HLP in den
Satteltaschen, kam DIAMANT - er sah, und er siegte.
Der Shagya-Hengst vom Elitehengst Puschkin, gezogen
von Familie Vogler aus Eichenzell und im Besitz von Doris
Wehner, machte seiner Abstammung alle Ehre. Zu den
HLP-Siegern, die sich in seinem Pedigree mehrfach finden
lassen, fügen sich seine Prämierung und sein Körungssieg
schön ein.
Das WR-Sportaraber-Team hatte noch einen weiteren Hengst auf
dem Transporter stehen - und auch er ist etwas ganz
besonderes: LETTER OF MARQUE xx, der nun einzige in
Deutschland gekörte GESCHECKTE Englische Vollblüter.
Der dunkelbraune Overoschecke steht im Besitz
von Gwendolyn Gregorio, die in Neustadt an der Orla mit dem
Gestüt Falkenhorst die weltweit größte Zuchtstätte "bunter"
und goldener deutscher Warm- und Edelblutpferde betreibt.
Sie hatte bereits ihren cremellofarbenen Englischen
Vollblüter The Alchemist xx zur Vorbereitung auf die HLP in
unsere Obhut gegeben. Die HLP bestand er unter
Jonathan bravourös und ist damit der einzige gekörte und
leistungsgeprüfte Englische Vollblüter seiner Farbe auf der
Welt. Jetzt wurde Letter of Marque vorbehaltlich seiner
Abstammungsüberprüfung gekört. Frau Gregorio hat den Hengst
aus den USA importiert, und in diesem Fall ist das Pferd
schneller als seine Akte in Deutschland angekommen.
Sowohl Diamant als auch Letter of Marque sind Pferde mit
hervorragenden Interieurwerten, die auf keiner
Körveranstaltung ins Gewicht fallen, sondern für die jeder
Züchter selbst verantwortlich zeichnet. Das Team von
WR-Sportaraber ist froh und stolz, dass ihm solche
Pferde anvertraut wurden und werden und hoffen, dass
speziell diese beiden nicht nur ihr Leistungsvermögen
(dessen kann man sich sicher sein) oder ihre Farbe und
Zeichnung weitervererben, sondern dass ihre Nachkommen vor
allem ihr gutes Wesen erhalten, ohne das ein Pferd nicht
sein soll. |
|